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Wer wir sind, was wir wollen

Die Solidaritätsgruppe Afghanistan will nicht tatenlos zu- bzw. wegschauen angesichts der katastrophalen humanitären Situation der Bevölkerung Afghanistans.

Wir, eine Gruppe in Österreich lebender Menschen verschiedener Herkunft, haben verlässliche Kontakte in Afghanistan. Erst einmal wollen wir Spenden für Lebensmittel sammeln, die von ambitionierten Menschen auch in entlegenen Gebieten verteilt werden – vor allem an Frauen und an Familien, da wo keine arbeitsfähigen Männer anwesend sind. Niemand aus unserer Gruppe oder von den Kontaktpersonen in Afghanistan erhält für diese Tätigkeit Geld. Es gibt lediglich eine Aufwandsentschädigung für Transportkosten/Treibstoff.

Wir wollen Menschen und Familien unabhängig von ihren kulturellen, sprachlichen und religiösen Zugehörigkeiten in unterschiedlichen, vor allem ländlichen Regionen Afghanistans erreichen.

Unterricht für Mädchen wollen wir auch außerhalb der Städte stärken oder ermöglichen.

Unser Fernziel ist es, Mittel für eine Hilfe zur Selbsthilfe mit längerfristiger Perspektive zu sammeln, um den Betroffenen größere Unabhängigkeit zu ermöglichen, z.B. in der lokalen Landwirtschaft und im Kleingewerbe.

Aktuell erreichen uns Bitten aus verschiedenen Landesteilen

  • Aktivistinnen des afghanischen Fußballteams und der Frauenbewegung, denen die Evakuierung zugesagt wurde, die aber noch immer in Kabul ausharren, fürchten um ihr Leben.
  • Ein Dorf muss dringend einen Brunnen bauen, da die Dürre immer bedrohlicher wird.
  • Privat unterrichtende Leherinnen und Schulen brauchen dringend Unterstützung für Mädchenbildung.

Solidarität ist mehr …

Während wir uns bemühen, einen Beitrag für betroffene Menschen in Afghanistan zu leisten, ist es uns ein Anliegen, unsere Arbeit im Kontext der politischen Zustände zu sehen: Das Leid der Menschen in Afghanistan kommt nicht von ungefähr, sondern ist das Resultat menschenverachtender Politik.

Die Taliban unterdrücken, morden und verfolgen Menschen in Afghanistan, treten Frauen- und Menschenrechte mit Füßen und sind keinesfalls als legitime Staatsmacht anzuerkennen.

Österreich als eines der reichsten Länder der Welt hat bisher keine Menschen aus Afghanistan evakuiert und ist aufgrund seiner menschenverachtenden Haltung gegenüber Geflüchteten mitverantwortlich für das Leid der Menschen dort.

Wenige Tage vor der kompletten Machtübernahme des Landes schnürte Österreichs Außenminister Abkommen mit anderen, um weiterhin Menschen nach Afghanistan abschieben zu können. Österreich hielt noch Wochen nach der Machtübernahme Afghan:innen ohne Gründe in Schubhaft.

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