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Wer wir sind, was wir wollen

Die Solidaritätsgruppe Afghanistan will nicht tatenlos zu- bzw. wegschauen angesichts der katastrophalen humanitären Situation der Bevölkerung Afghanistans.

Wir, eine Gruppe in Österreich lebender Menschen verschiedener Herkunft, haben verlässliche Kontakte in Afghanistan. Erst einmal wollen wir Spenden für Lebensmittel sammeln, die von ambitionierten Menschen auch in entlegenen Gebieten verteilt werden – vor allem an Frauen und an Familien, da wo keine arbeitsfähigen Männer anwesend sind. Niemand aus unserer Gruppe oder von den Kontaktpersonen in Afghanistan erhält für diese Tätigkeit Geld. Es gibt lediglich eine Aufwandsentschädigung für Transportkosten/Treibstoff.

Wir wollen Menschen und Familien unabhängig von ihren kulturellen, sprachlichen und religiösen Zugehörigkeiten in unterschiedlichen, vor allem ländlichen Regionen Afghanistans erreichen.

Unterricht für Mädchen wollen wir auch außerhalb der Städte stärken oder ermöglichen.

Unser Fernziel ist es, Mittel für eine Hilfe zur Selbsthilfe mit längerfristiger Perspektive zu sammeln, um den Betroffenen größere Unabhängigkeit zu ermöglichen, z.B. in der lokalen Landwirtschaft und im Kleingewerbe.

Aktuell erreichen uns Bitten aus verschiedenen Landesteilen

  • Aktivistinnen des afghanischen Fußballteams und der Frauenbewegung, denen die Evakuierung zugesagt wurde, die aber noch immer in Kabul ausharren, fürchten um ihr Leben.
  • Ein Dorf baut einen Brunnen, da die Dürre immer bedrohlicher wird. Es fehlen noch Solarpanele.
  • Privat Mädchen-Lerngruppen brauchen dringend Unterstützung.
  • Eine Schule in einer entlegenen Region bittet um die Finanzierung von weiteren Unterrichtenden (ca. 100 € pro Lehrperson)

Die derzeitige Lage Afghanistans

Knapp ein Jahr nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan müssen wir feststellen, dass diese terroristische Gruppe sich nicht verändert und mit ihrer Machtübernahme der Krieg kein Ende gefunden hat. Zahlreichen internationalen Organisationen zufolge steht das Land vor einer humanitären Katastrophe. Seit August 2021 wurde die Lage immer schlechter.

Das deklarierte Ende des Krieges war sehr schnell Geschichte. Selbstmord- und Bombenanschläge an verschiedenen Orten des Landes und der Terror der Taliban setzten sich fort. Die Taliban verfolgten und verfolgen weiterhin die früheren Mitglieder der Sicherheitskräfte. Vormalige Soldaten werden ermordet. In einigen Fällen wurde die gesamte Familie eines Angehörigen der regionalen Polizei ermordet bzw. die verletzten Überlebenden verhaftet.

Die Lage der Zivilbevölkerung ist um nichts besser geworden, die Menschen sind schutzlos der grausamen Herrschaft der Taliban ausgesetzt – z.B. das Verbot von Schulbildung für Mädchen über 13, Reiseverbot für Frauen, außergerichtliche Tötungen, menschenverachtende Bestrafungen usw. Darüber hinaus müssen die verarmten Menschen diese Terrorgruppe ernähren: Wo immer Taliban Kontrollposten errichtet, muss die Bevölkerung muss sie mit Nahrungsmitteln versorgen oder die Besatzer verlangen einen Teil der Ernte für sich.

Dazu kommen noch die inter-talibanischen Konflikte, die ethnische Konflikte neuerlich verschärfen und zu weiteren Grausamkeiten führen.

Dazu mehr in Afghanistan Solidarität – Newsletter Juli 2022

Zum Jahrestag der Machtübernahme haben wir – gemeinsam mit 20 Organisationen – eine Kundgebung gegen die Taliban und gegen die Festung Europa abgehalten.

Hier die Presseaussendung des Bündnisses

Presseaussendung

Murtaza Elham hat fotografiert

https://www.facebook.com/100010995815098/posts/pfbid0nYFBWDDqE64UqKYGaNZNgqAaxA21ZpfTxkbLL3WjgoYXkDaUmiz6UUjLCgnAr7Q4l/

Renate Saßmann hat ein Video erstellt

 

 

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